Todays Workspace

Die Sonne scheint und es ist eigentlich Zeit für einen schönen, ruhigen Platz zum Arbeiten im Freien. Doch so einfach ist das leider nicht. Während in anderen europäischen Ländern offensichtlich genug Raum für alle ist, stellt sich die Situation in Deutschland im wahrsten Sinne des Wortes „beschränkt“ dar.

In meiner Woche in Kroatien habe ich gesehen, dass es auch anders geht. Parkplätze direkt an Badebuchten, die für jeden kostenlos und frei zugänglich sind. Die schönsten Stellen waren meist recht gut über Feldwege erreichbar und es gab eigentlich keinen Abend, an dem ich mit meinem Van nicht direkt am Meer parken konnte.

In der Stadt, in der ich zurzeit lebe und auch im Umland sieht das anders aus. Klar, wir haben kein Meer. Aber auch an den Badeseen, dem Fluss, der sich durch die Umgebung schlängelt oder an Plätzen, die zumindest einen direkten Zugang zum Wasser ermöglichen, sieht es eher schlecht mit der Durchfahrt aus. Entweder sind die Seen komplett von Campingplätzen eingezäunt oder aber so umwaldet, dass ein Heranfahren nicht möglich ist. An Stellen, die durch einen Weg oder eine kleine Straße einen Zugang ermöglichen würden, findet man dann noch in den meisten Fällen Verbotsschilder, die eine durchfahrt verhindern. Offensichtlich ist aber auch gerade am Fluss sehr viel Grund in privater Hand, wodurch Schranken und Tore, Eindringlinge abhalten soll.

Natürlich ist die Frage, ob man mit einem Fahrzeug jede Stelle erreichen sollte. Hierauf kann die Antwort nur „NEIN!“ lauten. Allerdings wäre es schön, wenn gerade Parkplätze für Wohnmobile etwas am Wasser und nicht einfach am Rande der Stadt in einem durch hohe Hecken eingerahmten Rondell liegen würden. Die Möglichkeiten wäre definitiv vorhanden.

So hat es mich heute anstatt auf einen Wohnmobilparkplatz, der eine eher dürftige Lage, dafür aber ein ansprechendes Schild mit den Parkkosten, zu bieten hatte, auf einen rund 500m weiter entfernten öffentlichen Parkplatz verschlagen. Zugegeben, hier sitze ich auch noch ein Stück vom Fluss entfernt und es ist nun mal ein öffentlicher Parkplatz…dafür ist er aber kostenlos und bietet ebenfalls die ein oder andere ruhige Ecke.

Allerdings stelle ich bei den Blicken des ein oder anderen vorbeifahrenden Fahrzeugs fest, dass die Situation im Freien, vor seinem Van sitzend und arbeitend eher befremdlich zu wirken scheint. Ich glaube genau das spiegelt sich auch gerade in meiner Region bei geeigneten und attraktiven Plätzen für das sogenannte Boondocking wider.

Es bleibt zu hoffen, dass ich vielleicht in den nächsten Wochen noch einen etwas besseren Platz in meiner Umgebung finde und für mich einen ruhigen Arbeitsplatz schaffen kann.

Solltet ihr Ideen zum Finden von tollen Plätzen haben, freue ich mich natürlich über ein Kommentar. Bis dahin, eine gute Reise, euer Afri.

Black Sheep

Black Sheeps – So cool wie M.I.B., aber wesentlich flauschiger! „Hallo, mein Name ist Afri…und ähm…ich bin ein Black Sheep…“ So oder […]

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